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Conn Register
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Conn-Syndrom
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Verweise
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Epidemiologie
In der deutschen Gesamtbevölkerung findet sich bei etwa 20% der Erwachsenen
ein Bluthochdruck, d.h. arterielle Blutdruckwerte ≥ 140/90 mmHg.
In der Mehrzahl (ca. 85%) der Fälle liegt ein primärer oder essentieller
Hypertonus vor.
Bei den übrigen Patienten ist der
Bluthochdruck Folge einer anderen Erkrankung (sekundäre Hypertonie); dazu
zählt auch der primäre Hyperaldosteronismus (Conn-Syndrom). Aufgrund eines
verbesserten Screening-Verfahrens wird diese Erkrankung in den letzten
Jahren zunehmend häufiger erkannt.
Neuere Untersuchungen belegen, dass der primäre
Hyperaldosteronismus wesentlich häufiger ist, als bisher angenommen wurde.
Bis zu 13% der gesamten Hypertoniepopulation könnte nach neusten
Untersuchungen betroffen sein. Basierend auf diesen Zahlen lässt sich für
Deutschland eine Zahl von bis zu 1,9 Millionen potentiell Betroffener
errechnen. Diese Berechnungen sind allerdings aufgrund der Ungenauigkeit der
Grundannahmen spekulativ, demonstrieren aber die hohe gesundheitsökonomische
Relevanz, die dem primären Hyperaldosteronismus als heilbare Hypertonie
Ursache zukommen kann.
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