Ursachen
Als primären Hyperaldosteronismus (Conn-Syndrom) bezeichnet man eine
Erkrankung der Nebennieren, bei der eine Überproduktion des
Nebennierenhormons Aldosteron vorliegt. Aldosteron wird in der äußersten
Schicht (Zona glomerulosa) der Nebennierenrinde gebildet und ist maßgeblich
an der Regulation des Wasser- und Salzhaushalt des Körpers beteiligt. Durch
den Effekt auf den Ionentransport in der Niere führt es zur Ausscheidung von
Kalium und zur Rückresorption von Natrium und Wasser.
Die Hauptursache für das Conn-Syndrom ist die
bilaterale Nebennierenhyperplasie,
d.h. eine mikroskopische Vergrößerung beider
Nebennieren, welche für ca. 2/3 aller Fälle von Conn-Syndrom ursächlich ist.
1/3 der Fälle sind bedingt durch ein
Aldosteron-produzierende Adenom,
einen gutartigen Aldosteron-bildenden Tumor.
Seltenere Formen umfassen die unilaterale Hyperplasie (eine mikroskopisch
erkennbare Vergrößerung einer Nebenniere), das Aldosteron-produzierende
Karzinom sowie die beiden vererbbaren Formen Familiärer Hyperaldosteronismus
Typ I und Typ II.
Charakeristika der Subtypen
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