Deutsches Conn-Register

Else Kröner-Fresenius Conn-Register

Ursachen

Als primären Hyperaldosteronismus (Conn-Syndrom) bezeichnet man eine Erkrankung der Nebennieren, bei der eine Überproduktion des Nebennierenhormons Aldosteron vorliegt. Aldosteron wird in der äußersten Schicht (Zona glomerulosa) der Nebennierenrinde gebildet und ist maßgeblich an der Regulation des Wasser- und Salzhaushalt des Körpers beteiligt. Durch den Effekt auf den Ionentransport in der Niere führt es zur Ausscheidung von Kalium und zur Rückresorption von Natrium und Wasser.

Die Hauptursache für das Conn-Syndrom ist die bilaterale Nebennierenhyperplasie, d.h. eine mikroskopische Vergrößerung beider Nebennieren, welche für ca. 2/3 aller Fälle von Conn-Syndrom ursächlich ist. 1/3 der Fälle sind bedingt durch ein Aldosteron-produzierende Adenom, einen gutartigen Aldosteron-bildenden Tumor.

Seltenere Formen umfassen die unilaterale Hyperplasie (eine mikroskopisch erkennbare Vergrößerung einer Nebenniere), das Aldosteron-produzierende Karzinom sowie die beiden vererbbaren Formen Familiärer Hyperaldosteronismus Typ I und Typ II.

Charakeristika der Subtypen

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