Diagnostik
Bei einem Patienten mit Bluthockdruck und Verdacht auf ein Conn-Syndrom als
Ursache der Hypertonie eignet sich die Bestimmung von Aldosteron und Renin
im Serum bzw. Plasma als Screening-Test. Fällt der daraus gebildete
Aldosteron/Renin Quotient pathologisch hoch aus, ist weitere Diagnostik zur
Abklärung angezeigt.
Verschiedene Tests werden angewandt, um die Diagnose eines Conn-Syndroms zu
sichern; dazu zählen der Kochsalzbelastungstest, der
Fludrocortison-Suppressionstest oder auch der Captopril-Test. Läßt sich die
Diagnose eines Conn-Syndroms sichern, ist eine weitere Abklärung bezüglich
der dem Conn-Syndrom zugrunde liegenden Ursache erforderlich, da die
einzelnen Unterformen unterschiedlich behandelt werden. Hierzu ist zunächst
eine Bildgebung mittels Kernspin- (MRT) oder
Computertomographie (CT)
erforderlich, ggf. mit weiteren Tests wie dem Orthostasetest oder aber mit
einem Nebennierenvenenkatheter, d.h. einer selektiven Blutentnahme und
Hormonbestimmung aus den Nebennierenvenen.
Eine Vielzahl von Medikamenten beeinflußt die Aldosteron- und
Reninbestimmung. Die Diagnostik sollte daher nach Absetzen der
entsprechenden Medikamente erfolgen.
Diagnostisches Vorgehen
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