Therapie
Die Behandlung der Conn-Syndroms ist abhängig davon, welche Unterform der
Erkrankung vorliegt. Etwa 2/3 der Fälle sind durch eine bilaterale
Nebennierenhyperplasie bedingt, d.h. eine beidseitige Vergrößerung der
Nebennieren. In diesen Fällen erhalten die Patienten eine lebenslange
medikamentöse Therapie mit dem Aldosteron-Antagonisten Spironolakton,
welcher die Wirkung des bei dieser Erkrankung übermäßig viel gebildeten
Hormons Aldosteron auf Rezeptorebene aufhebt. Falls eine dies nicht zu einer
guten Blutdruckeinstellung ausreicht, können weitere blutdrucksenkende
Medikamente zusätzlich gegeben werden.
Bei 1/3 der Patienten mit einem Conn-Syndrom besteht als Ursache für die
Erkrankung ein Aldosteron-produzierendes Adenom, d.h. ein
Aldosteron-bildender gutartiger Tumor. Bei diesen Patienten wird in der
Regel die betroffene Nebenniere operativ entfernt, wodurch die Erkrankung
geheilt oder aber zumindest der Bluthockdruck verbessert werden kann.
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