Deutsches Conn-Register

Else Kröner-Fresenius Conn-Register

Ziele

Die Epidemiologie sowie die Qualität von Diagnostik und Therapie sowie der Langzeitbetreuung von Patienten mit primärem Hyperaldosteronismus (Conn-Syndrom) in Deutschland sind unzureichend bekannt. Ein Vergleich mit dem Vorgehen und den Ergebnissen in anderen Ländern ist nicht möglich. Aktuelle Richtlinien der europäischen und deutschen Hypertoniegesellschaften sprechen sich gegen ein allgemeines Screening aller Patienten mit Bluthochdruck aus. Grund hierfür ist die unzureichende Datenlage beim primären Hyperaldosteronismus. Es ist daher das primäre Ziel dieses Projektes, eine multizentrische prospektiv aufgebaute Patientenkohorte zu bilden. Mit ihrer Hilfe soll die Frage geklärt werden, welche Patienten mit primären Hyperaldosteronismus ein Risiko für kardiovaskuläre, renale und sonstige Begleiterkrankungen aufweisen. Die systematische Erfassung der relevanten Daten in einem deutschlandweiten Register soll helfen, die Diagnostik, Behandlung und Betreuung dieser Patienten zu verbessern und Standards für eine Qualitätskontrolle zu erarbeiten. Das Register kann einen Vergleich mit anderen Ländern und durch einen Erfahrungsaustausch einen zusätzlichen Qualitätsgewinn ermöglichen.
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